Malz qualitativ hochwertig schroten – warum eigentlich?

Gute Abläuterung, hervorragende Verzuckerung und hohe Ausbeuten – ein Traum beim Brauen. Um das zu erreichen, verwenden Brauer geschrotetes Qualitätsmalz von BESTMALZ.

Zwei Schrotmühlen sind am Standort Wallertheim im Einsatz. „Die Mühlen schaffen 1,2 Tonnen Malz zu schroten – pro Stunde. Eine starke Leistung“, erläutert René Auradniczek, Betriebsbraumeister und Technischer Controller bei Palatia Malz GmbH. „Grundsätzlich wollen wir feines Schrot und erhaltene Spelzen. Wir haben die Möglichkeit, ganz individuell nach Kundenwunsch zu produzieren und zu liefern.“

Klare Vorteile für den Brauer: Das spart Zeit und bares Geld. Und das in doppelter Hinsicht. Nicht jede Gasthausbrauerei leistet sich eine eigene Schrotmühle. Denn deren Anschaffung kostet ein paar tausend Euro. Fürs Bierbrauen muss Malz aber natürlich geschrotet vorliegen. Was oft unterschätzt wird: Beim Schroten zählt auch das „wie“. Im Brauprozess machen sich eine gute Malz- und Schrotqualität bezahlt: Gut ausgemahlene Spelzen mit hohem Volumen bilden eine lockere Treberschicht. Das wiederum bewirkt eine gute Abläuterung. Ein geringer Grobgrießanteil sorgt für gute Verzuckerung und hohe Ausbeuten. Neben der Zeitersparnis und dem Wegfall des beim Schroten zwangsläufig entstehenden Staubs, tragen die qualitativen Vorteile eines professionell hergestellten Malzschrotes unmittelbar zum Brauerfolg bei. Sie zahlen sich somit für den Brauer in barer Münze aus.

„Auch für Brennereien und die Lebensmittelindustrie ganz allgemein bieten sich hier individuelle Möglichkeiten“, ergänzt Geschäftsführer Dr. Axel Göhler.

Alle BEST Malze sind geschrotet in den Gebinden 50 und 25 Kilogramm verfügbar. BEST Malzschrot ist mindestens ein Jahr haltbar.

Schroten – so funktioniert’s:

  • Das Malz wird in einen Trichter gefüllt. Der Mahlspalt wird dem Kundenwunsch entsprechend eingestellt.
  • Je nach Ergebnis werden die Einstellungen an der Mahlspalt-Skala geändert.
  • Die Mühle wird eingeschaltet und das Malz rutscht über die Speiseöffnung in den Walzenblock.
  • Malz, das die Schrotmühle komplett durchlaufen hat, fällt in den Malz-Sack, der mit der BESTMALZ-typischen Naht nahezu luftdicht verschlossen wird.
  • Zur Überprüfung des geschroteten Malzes zieht man den Probenehmer aus seinem Fach und begutachtet Spelzen und Mehlkörper.

Übrigens: Malzschrot von geringerer Qualität erkennt man an vielen zerschlagenen Spelzenpartikeln und einem hohen Anteil an Grobgriesen. Dadurch kommt es zu einem langsameren Abläutern und höheren Trübungswerten, welche die Ausbeute und die Bierqualität negativ beeinflussen kann.

Malzschrot von hoher Qualität zeichnet sich durch gut erhaltene Spelzen aus, welche für eine gleichmäßige Abläuterung sorgen. Dies freut die Brauleute, da der Treberkuchen später weniger oft aufgehackt werden muss und die Würze klar und ohne Trübung abläuft. Dies führt im weiteren Brauprozess zu geringerer mikrobiologischer Anfälligkeit, besserer Klärung während Gär- und Lagerung, besserer Filtrierbarkeit und beim fertigen Bier zu längeren Haltbarkeiten und besserer Geschmacksstabilität.

kcs

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